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Haare und Wechseljahre: warum sie sich verändern und wie Sie sie pflegen

Rund um die Wechseljahre stellen viele Frauen fest, dass ihr Haar feiner, weniger dicht oder trockener wird. Diese Veränderungen sind natürlich und schreiten langsam voran – und man kann sie begleiten.

Was die Hormone verändern

Der sinkende Östrogenspiegel verändert das hormonelle Gleichgewicht: Der Einfluss der Androgene wird verhältnismässig stärker, was den Lebenszyklus des Haares verkürzen und seinen Durchmesser verringern kann. Zudem produziert die Kopfhaut weniger Talg, daher ist das Haar trockener.

Die richtigen Gewohnheiten

  • Sanfte, feuchtigkeitsspendende Pflege und weniger Hitze (Föhn, Glätteisen).
  • Genügend Eiweiss – es ist unverzichtbar für die Bildung von Keratin.
  • Guter Schlaf und ein bewusster Umgang mit Stress.
  • Eine gezielte Kur: Biotin, Zink und Selen tragen zur Erhaltung normaler Haare bei.

Eine Kur braucht Zeit

Haare wachsen etwa einen Zentimeter pro Monat: Eine Veränderung lässt sich daher frühestens nach drei Monaten beurteilen. Unsere Fachleute empfehlen zwei Kuren von drei Monaten pro Jahr oder eine dauerhafte Einnahme.

Wann zum Arzt?

Plötzlicher oder sehr starker Haarausfall ist nicht nur eine Frage des Alters: Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder einer Dermatologin bzw. einem Dermatologen.

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