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Haarausfall nach der Schwangerschaft: was passiert und was Sie tun können

Viele junge Mütter stellen zwei bis vier Monate nach der Geburt fest, dass ihnen mehr Haare ausfallen: in der Bürste, unter der Dusche, auf dem Kopfkissen. Das ist häufig und in den allermeisten Fällen vorübergehend.

Warum fallen nach der Geburt Haare aus?

In der Schwangerschaft verlängern die hormonellen Veränderungen die Wachstumsphase der Haare: Es fallen weniger Haare aus als sonst, und das Haar wirkt oft voller. Nach der Geburt treten diese Haare gleichzeitig in die Ruhephase ein und fallen dann aus. Man spricht vom postpartalen telogenen Effluvium.

Wie lange dauert das?

Am deutlichsten ist der Haarausfall meist zwischen dem dritten und sechsten Monat nach der Geburt, danach nimmt er allmählich ab. Bei den meisten Frauen hat das Haar innerhalb eines Jahres wieder seine gewohnte Fülle.

So unterstützen Sie Ihr Haar

  • Eine abwechslungsreiche Ernährung mit genügend Eiweiss, Eisen und Vitaminen.
  • Sanfte Pflege: weiche Bürste, nicht zu heisses Wasser, keine zu straffen Frisuren.
  • So viel Ruhe wie möglich: Müdigkeit und Stress belasten auch die Haare.
  • Eine passende Nahrungsergänzung: Biotin, Zink und Selen tragen zur Erhaltung normaler Haare bei.

Wann zum Arzt?

Wenn der Haarausfall länger als ein Jahr anhält, kahle Stellen entstehen oder grosse Müdigkeit hinzukommt, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt: Eine Blutuntersuchung (Eisen, Schilddrüse) kann sinnvoll sein. Wenn Sie stillen, holen Sie vor der Einnahme einer Nahrungsergänzung ärztlichen Rat ein.

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